Back vom Championat

Nun ist es vorbei, das DMC Championat 2008. Es war eine sehr schöne Veranstaltung in einer tollen Umgebung. Es war nicht meine erste Meisterschaft mit Zino, aber definitiv die Schönste, obwohl wir das Prüfungsziel verfehlt haben. Abgesehen von der tollen Organisation, die für mich bedeutete, dass ich auch früh halb sieben im Stadion schon meinen sehr wichtigen Morgenkaffee geniessen durfte, der guten Verpflegung, den gepflegten sanitären Anlagen und der wirklich rührigen Ordner und Helfer, ist es schon erhebend, ein ganzes Wochenende nur Malis auf dem Platz bestaunen zu dürfen und dazuzugehören. Man hatte immer das Gefühl, die Hunde und ihre Hundeführer stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung und nicht irgendwelche kleinkrämerigen Regeln und Bestimmungen, die irgendwelche völlig themenfernen Verbandsoberen unbedingt aufstellen müssen. Man fühlte sich und seinen Sport gewürdigt und nicht nur, neben anderen, politisch korrekteren Sportarten, geduldet. Ich hatte auch nie das Gefühl, mit meinem Hund ohne “von und zu” nicht dazuzugehören. Dafür gilt mein Dank dem DMC, der sich eine Unkompliziertheit bewahrt hat, die nicht nur negativ betrachtet werden sollte, den tollen Organisatoren dieser Veranstaltung und natürlich den Leistungsrichtern und Helfern.

Obwohl unsere Startzeiten so gar nicht meine bzw. Zinos Zeit waren, wir gehörten an beiden Tagen zu der ersten Gruppe, die führen bzw. fährten musste, hat sich der “Kleene” stets motiviert gezeigt, wenn er auch bei der Unterordnung teilweise etwas aufmerksamer hätte sein können. Zumindest in B und C konnten wir unsere Leistungen von der Quali bestätigen und zeigen, das wir das Niveau über den Winter halten konnten – es war ja unsere erste Prüfung dieses Jahr, denn an der DVG LM konnten wir leider nicht teilnehmen, sie fiel auf den gleichen Termin wie das Championat. Der Schutzdienst war gewohnt kernig, wobei die Helfer dem Hund gut lagen, was sich nicht zuletzt an fast anstandslosen Bewachungsphasen zeigte.  Positiv zu erwähnen ist, dass beide Richter die Qualitäten des Hundes in die Bewertung einfliessen liessen, dafür meine Hochachtung. Es ist schon nicht leicht, unter all der Ausbildung innerhalb von lediglich 10 Minuten den Hund zu erkennen.

Tscha…die Fährte…unser Steckenpferd…eigentlich ging es gut los (besser als ich gedacht hätte, kenne ja meinen Pappenheimer). Erster Schenkel und Gegenstand waren wirklich gut, der erste Winkel ebenfalls. Beim zweiten Winkel war er schon etwas weiter drüber, der zweite Gegenstand kam schon etwas zögerlicher (Frauchen war etwas angespannt und hatte beim ersten vergessen, ausgiebigst zu loben). Am dritten Winkel waren wir schon fast weg, da hat er ihn noch erwischt, jedoch der vierte hat uns sozusagen das Genick gebrochen, da war wohl die Puste alle bzw. die Konzentration weg und das ist auf solch anspruchsvollem Gelände tödlich. Es ist schade, weil die Prüfung in B und C besser ausgefallen war, als ich gedacht hätte, aber Zino hat sich bemüht und das ist die Hauptsache.

Meinen herzlichen Glückwunsch an meinen Vereinskollen Horst Kober mit Hadya, die trotz ihres jungen Alters eine schöne Prüfung gemacht hat und natürlich an Stefan Juntke, der seinen verrückten Hund hervorragend vorgeführt und über den Winter trainiert hat, so dass er mit einer Fahrkarte sowohl zur Deutschen, als auch zur FMBB belohnt wurde. Klasse!

Videos folgen wieder an gewohnter Stelle bei Working Dog und vielleicht findet sich ja auch noch der ein oder andere, der trotz der frühen Startzeit ein Foto gemacht hat.

Mir hat es Spaß gemacht, dem Hund ebenfalls. Ich denke, man sieht sich wieder ;-) .

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