Archive for the ‘ Fotografie ’ Category

DVG Qualifikation Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalt 28.08.2010

Dieses Wochenende fand die zweite Qualifikationsprüfung für die Ende September stattfindende DVG Landesmeisterschaft 2010 in Sachsen-Anhalt statt. 14 Hunde waren am Start, 9 haben sich qualifiziert.

Anbei ein paar Schnappschüsse.

Tag des offenen Weinberges an der Weinstraße Mansfelder Seen

Zum Abschluss der Woche noch ein Bericht zum Tag des offenen Weinberges an der Weinstraße Mansfelder Seen.

Unsere Route führte zuerst nach Höhnstedt zur alten Schrotmühle wo man es sich unter der Weinlaube bei Kaffee und Kuchen oder Fettbemme und Wein gut gehen lassen konnte. Von dort starteten wir – nun mit einem Lageplan ausgestattet – direkt nach Seeburg durch. Das Schloß ließen wir diesmal aus. Dort waren wir ja schon oft genug.

Weiter ging es in Richtung Rollsdorf, wo wir dann auch gleich einen längeren Zwischenstopp einlegten und im Weingut Rollsdorfer Mühle nach einer Kellerführung mit einem sehr leckeren Käseteller bei guter Musik die Weinverkostung begannen. Silvaner Spätlese ist übrigens sehr zu empfehlen, aber gefährlisch ;) .

Da ich unbedingt noch auf einen Weinberg wollte, ging es bald weiter und einen Feldweg weiter fanden wir dann tatsächlich eine Straußwirtschaft direkt auf dem Weinberg. Mit Blick nach Langenbogen und auf die gegenüberliegenden Weinberge bei herrlichem Wetter ließen wir dann den Tag sehr relaxed ausklingen.

Die Weinberge und -güter waren recht gut besucht. Bei ein wenig mehr oder übersichtlichem Marketing hätten es sicher auch mehr Besucher sein können.  So gestaltete es sich im Vorfeld doch ein wenig schwierig, adäquate Informationen im Internet zu erhalten, so dass wir schließlich auf Gut Glück los fuhren und eigentlich nur, weil wir auf Verdacht einem Schild in Höhnstedt folgten, in der Mühle aufschlugen und dort einen Plan fanden, der uns zu den anderen teilnehmenden Einrichtungen führte. So gibt es schon ein paar Internetseiten zum Thema Weinstraße und Weinerzeugung im Mansfelder Seengebiet, aber ausführliche Informationen waren hier nicht zu finden.

Egal. Auf gut Glück ist ja auch mal net schlecht.

Belohnt wurde man auf jeden Fall nicht nur durch leckeren Wein, sondern auch durch grandiose Weitsicht auf eine wundervolle, weitläufige Landschaft.

Ich denke, die Fotos werden das bestätigen:

Zoonacht Bergzoo Halle/Saale 31.07.2010

Es war voll, sehr voll. Interessant war die Mischung des Publikums. Natürlich bestand die Mehrheit aus Eltern mit Kindern, aber auch viele Paare nutzten die romantische Lichtstimmung zum Zoospaziergang, Hobbyfotografen schlichen schußbereit durch die Dämmerung und Ältere erinnerten sich an frühere Zeiten.

Perfektes Wetter – eine bis spät in den Abend laue Sommernacht – und viele Aktionen des Zoos, wie Fütterung und Waschen der Elefanten oder eine Eisbombe für den Bären (hier war leider kein Rankommen) oder die Möglichkeit der Beobachtung nachtaktiver Tiere machten die Zoonacht sicher für jeden interessant.

Für mich als nicht sehr häufigen Zoobesucher ist es auch immer wieder interessant, neue Baumaßnahmen zu bestaunen, z. B. war das Elefantengehege beim letzten Besuch (ich gebe zu, es ist lange her) noch nicht da. Auch bei den Raubtiergehegen hat sich einiges getan.

Manche Dinge jedoch ändern sich nie, wie z. B. die Gastronomie oben am Aussichtsturm. Ich kann mich an keinen einzigen Zoobesuch – ob nun vor oder nach 1990 – erinnern, bei dem den hungrigen Besucher nicht eine lange Schlange erwartet hat. Netterweise gibt es inzwischen dort oben einen schönen, großen Spielplatz für die ungeduldigen Kinder sowie einige heimische Tiere zu bewundern. Ein Tipp sind hier die wenige Tage alten Küken nebst Inkubator. Wenn man Glück hat, kann man direkt eins beim Schlüpfen beobachten.

Alles in allem war es mal wieder sehenswert. Sicher kann man diesen verhältnismäßig kleinen Zoo nicht mit solch professionell angelegten und weitläufigen Ganztages-Vergnügungsstätten wie dem Zoo Leipzig vergleichen, doch gerade diese einzigartige Lage über der Stadt und die verschlungenen Wege den Berg hinauf machen das Flair des Bergzoo Halle aus.

Anbei noch ein paar Schnappschüsse:

Weitere Bilder vom Bergzoo gibt es in der entsprechenden Flickr-Gruppe

FMBB WM 2010

Hier noch einmal die Fotos vom wirklich super spannenden Finale der besten 20 für den FMBB Einzelweltmeister 2010:

Bilder der FMBB IPO Mannschaftsweltmeisterschaft (19. – 22.5.2010):

Bilder vom Mondioring Cat. 2:

Ein paar Schnappschüsse:

Bilder vom Obedience:

Fototagebuch Ägypten – Tag 1

Die Eckdaten:

1 Woche Nilkreuzfahrt von Luxor nach Assuan, 1 Woche Badeurlaub in Hurghada

Reisedatum: 1.2.-15.2.2010

Schiff: Nile Shams

Hotel: Grand Seas Hostmark

Flug: Air Berlin, Leipzig-Nürnberg-Hurghada

Geschossene Fotos: ca. 1500

Über den Sinn oder Unsinn eines Fluges von Leipzig nach Nürnberg möchte ich lieber nichts sagen. Es war mein erster nach der deutschen Einheit. Wir hatten eine Boeing 737. Ich fand sie winzig. Sowohl von innen als auch von außen. Da wir bei sibirischer Kälte losflogen, war Enteisung Pflicht. Dies und die Turbulenzen inkl. wackelnder Flügel (ich saß genau auf Höhe eben dieser) vertieften mein Vertrauen in das Maschinchen nicht gerade. Fazit für mich auf dem Flughafen Nürnberg: Wenn das jetzt die nächsten 4.5 Stunden genauso ist, geh ich ein.

Vorsichtshalber habe ich gleich doch mal eine dieser Reisetabletten eingeworfen, doch die Sorge war unbegründet. Der A-300 machte doch gleich einen wesentlich vertrauenswürdigeren Eindruck. Die phantastische Aussicht in den weitestgehend wolkenlosen Sonnentag taten ihr übriges. Ich bin mir sicher, SO majestätisch schön sehe ich die Alpen nie wieder.

Auf dem Flughafen erhielten wir erst einmal eine Lektion in ägyptischer Organisation. Ca. anderthalb Stunden benötigten wir zum Auschecken. Die drei geöffneten Schalter, die fehlende Bereitschaft auch nur einen weiteren zu öffnen, sich stetig vordrängelnde Einheimische und Pulk- statt Schlangenform der Anstehenden ließen doch so manchem deutschen Neuankömmling die Haare zu Berge stehen. Ich persönlich fand es ziemlich witzig, hielt ich es doch für einen Vorgeschmack auf die nächsten 14 Tage. Wozu also gleich am ersten Tag aufregen, und noch dazu im Urlaub.

Die schon in der wirklich schnieken Lounge unseres Reiseveranstalters auf dem Leipziger Flughafen angekündigten 5.5 h Busfahrt von Hurghada nach Luxor (Ich hatte mir schon eine Woche vorher den Kopf darüber zerbrochen, wie wir innerhalb eines Tages auf unser Schiff kommen sollen, wenn zwischen Flughafen und Schiff ein ziemlich großes Stück Wüste liegt. Anständige Straßen zu bauen, traute ich den Ägyptern schonmal gar nicht zu, vor allem eben nicht mitten durch den Sand) zogen sich zwar zum Schluß ganz schön, immerhin waren wir ja schon ein paar Stunden auf den Beinen, aber die Fahrt auf sehr gut ausgebauten Straßen gab doch einen interessanten ersten Eindruck von Land, Leuten und Gepflogenheiten. Ob Wüste, die aus Bergen besteht, regelmäßige Checkpoints mit Schießtürmen und Kalaschnikovs, stetige Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern und das Mißachten, der meisten mir bekannten Verkehrsregeln, ja, es gab immer etwas zu sehen oder zumindest zu befürchten.

Eindrücke von der Fahrt:

Nicht mehr Winter…

…noch nicht ganz Frühling.

Die Luft roch schon nach Lenz, die Wege waren noch vereist. Anbei zwei Schnappschüsse vom Wochenende aus der Dölauer Heide.

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“Geschossen” mit dem K610i – the best handy ever :) .